Gewässer

1926-1930 wurde das Flakenfließ so ausgebaggert, dass es eine Sohlenbreite von 22 Metern, eine Wassertiefe von 2 Metern und eine Wasserspiegelbreite von mindestens 34 Metern hatte. 1931 wurde es begradigt und verbreitert.

1924 verlegte man die Mündung der Müggelspree in den östlichen Dämeritzsee. 1937 gab es Baggerarbeiten in der Fahrrinne des Dämeritzsees und in der Müggelspree. Schon auf der Luftaufnahme von 1928 (r.u.) ist deutlich die Ablagerung von Sedimenten in den östlichen Dämeritzsee zu sehen.

Spreemündung in den Dämeritzsee, Karte von 1907
Spreemündung vor 1924 in den
Dämeritzsee, Karte von 1907
Spreemündung in den Dämeritzsee, Karte von 1938 (c) Histomap Berlin
Spreemündung ab 1924 in den
Dämeritzsee, Karte von 1938
Luftaufnahme der Spreemündung von 1928 (c) Histomap
Luftaufnahme der Spreemündung
von 1928
Mündungen in den Dämeritzsee (v.r.): Spree, Gosener Graben, Gosener Kanal, Luftaufnahme um 1936
Mündungen in den Dämeritzsee

Der schon Anfang der 1920er Jahre als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme geplante Bau des Gosener Kanals wurde nun endlich realisiert und konnte Anfang 1936 rechtzeitig vor den Olympischen Spielen in Berlin freigegeben werden. Wegen der Sperrung der Regattastrecke in Grünau für die Olympiawettkämpfe führte nun mehrere Wochen der gesamte Schiffsverkehr zwischen Oder-Spree-Kanal und Berlin über den Dämeritzsee.

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