Nicht nur ein Dach über dem Kopf

Bauen in Erkner

Wichtige Bauvorhaben wurden durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges verschoben. Sie konnten in der Regel erst ab 1918 umgesetzt werden. Das trifft sowohl für die öffentliche Infrastruktur als auch für den Wohnungsbau zu.

Die Fußgängerbrücke wurde bei der Eröffnung 1918 nach einem U-Boot-Kommandanten „Weddigensteg“ benannt,
Fußgängerbrücke
„Weddigensteg“,
eröffnet 1918

Eine Ausnahme war die während des Krieges erbaute Fußgängerbrücke über das Flakenfließ, die im Mai 1918 der Öffentlichkeit als „Weddigensteg“ übergeben wurde.

Auch in der Zwischenkriegszeit wurde die Bautätigkeit in Erkner vor allem in den Jahren der Inflation und der Weltwirtschaftskrise stark gebremst. Mehrere Bauprojekte mussten länger unterbrochen werden, wie die Rütgershäuser in der Berliner oder die sogenannten „Starenkastenhäuser“ in der Buchhorster Straße.

Trotzdem kam es in der 1920er und 1930er Jahren zu einem beeindruckenden Ausbau der Infrastruktur und im Wohnungsbau, u.a. mit mehreren neuen Wohngebieten, von der Waldsiedlung (heute Bahnhofsiedlung genannt) bis nach Karutzhöhe.


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